Eine Woche voller Kampfkunst, Gemeinschaft und ganz viel Lachen – unser Tora-Trainingscamp 2026

Eine Woche gemeinsam trainieren, Neues ausprobieren, Prüfungen meistern und jede Menge Spaß haben – das war unser Tora-Trainingscamp 2026. Mit vielen Eindrücken, neuen Anregungen und schönen Erinnerungen blicken wir auf eine besondere Zeit zurück.

Bevor es losging, wurde in Bad Zwischenahn erst einmal Proviant eingekauft. Schließlich braucht man für eine sportliche Woche auch eine ordentliche Stärkung. Dann konnte unser gemeinsames Camp beginnen.

Vielseitiges Training und neue Erfahrungen

Unser Trainingsprogramm bot reichlich Abwechslung. Karate, CSF, Kickboxen, Ju Jitsu, F.I.S.T. und Kobudo gaben uns Gelegenheit, über den eigenen Trainingsalltag hinauszuschauen. Dabei konnten wir sowohl an bekannten Techniken feilen als auch Neues kennenlernen. Unser Sensei und die DAN-Träger begleiteten uns mit ihrem Wissen, korrigierten und gaben hilfreiche Tipps.

Los ging es direkt am Freitag mit Dennis und Olga und der Kata Bassai Shō. Da gab es schon einiges zu lernen und auf viele kleine Details zu achten. Ein schöner Einstieg in unsere gemeinsame Trainingswoche.

Am Samstag ging es mit Carina und Christoph zum CSF-Stickfight an den windigen Strand. Danach waren beim Kickboxen mit Maren Rhythmus, Schritte und Grundlagen gefragt. Zwei ganz unterschiedliche Einheiten, bei denen wir viel ausprobieren und mitnehmen konnten.

Der Sonntag begann mit einer Meditation bei Marina. Anschließend ging es bei Vladimir mit Karate-Selbstverteidigung weiter. Im nassen Sand zu trainieren, war dabei noch einmal eine ganz eigene Erfahrung. Anschließend stand Kobudō bei Susanne auf dem Programm. Unter dem Motto „Kleiner Bruder, großer Bruder“ beschäftigten wir uns mit dem Wakizashi und der Kata Kenji, sowie mit Katana-Handling-Übungen.

Am Montag ging es mit einer Ju Jitsu-Einheit bei Moustafa weiter. Dazu gehörte auch die Fallschule, bei der wir an unserer Ausführung arbeiten konnten.

Am Dienstag hatte Marina Shotokan-Karate-Einheiten für uns vorbereitet. Besonders die Übungen mit den Tennisbällen hatten es in sich: einen Tsuki schlagen und den Ball wieder auffangen oder auf einem Bein dribbeln – das sah teilweise leichter aus, als es war. Da wurde natürlich auch viel gelacht. Dazu kamen Karate-Tritte aller Art und viele hilfreiche Erklärungen, worauf es bei der richtigen Ausführung ankommt. Das war wirklich eine interessante Mischung.

Am Mittwoch standen unter anderem Bewegungsschule sowie Angriff und Verteidigung mit dem Bokken auf dem Programm. Moustafa erklärte uns außerdem die Unterschiede zwischen F.I.S.T. und JuJitsu, die wir dann auch praktisch kennenlernen konnten. Wobei uns sein Aufwärmtraining vorher schon ordentlich gefordert hatte.

Eine weitere besondere Erfahrung war die „Drunken Master“-Einheit mit unserem Sensei.

Diese Vielfalt machte die Trainingswoche aus. Unterschiedliche Trainingseinheiten, neue Perspektiven und abwechslungsreiche Übungen lieferten uns viele Anregungen für das eigene Training.

Besondere Einblicke und Momente

Ein besonderes Highlight war Buki: Sobald der Gong ertönt, heißt es Waffen schnappen und unser Dōjō und unseren Sensei gegen „eindringende Feinde“ zu verteidigen. Darauf hatten wir uns tagelang vorbereitet, teilweise mit Waffe und im verschwitzten Gi geschlafen und sogar die Türen offen gelassen. Doch nichts passierte. Erst am Mittwochabend, mitten zwischen Kochen, Umziehen und den Vorbereitungen zur Teezeremonie: GONG! Natürlich stand gerade einer unter der Dusche. Also schnell Waffen und sich selbst zusammensuchen – das Shampoo musste warten! Hinterher waren wir alle platt, aber immerhin: Festung gesichert, Sensei gerettet!

Spätestens beim Thema „Drunken Master“ war klar: Neben aller Konzentration und Disziplin kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Besondere Erlebnisse gab es auch abseits der schweißtreibenden Einheiten. Am Dienstagabend zauberte Susanne ein asiatisches Fünf-Gänge-Menü, das uns alle restlos begeistert hat. Da wurde ausgiebig geschlemmt – schließlich hatten wir die nötige Vorarbeit beim Training schon geleistet. Ein riesengroßes Dankeschön an Susanne für dieses tolle Essen und die ganze Arbeit, die dahintersteckte!

Ein weiteres Highlight war die von Marina und Susanne organisierte Teezeremonie im japanischen Stil. In passender Kleidung nahmen wir uns Zeit, zur Ruhe zu kommen und die einzelnen Handgriffe bewusst zu erleben. Eine schöne Abwechslung zum schweißtreibenden Training.

Die Vernissage setzte einen weiteren besonderen Akzent und bot Gelegenheit, gemeinsam zu schauen, sich auszutauschen und die Eindrücke wirken zu lassen.

Was diese Woche aber ebenso ausmachte, waren die vielen Momente dazwischen: Gespräche, gemeinsames Lachen und das Gefühl, als Gruppe zusammenzugehören. Ob beim Training oder in den Pausen – die Gemeinschaft war ein wichtiger Teil unseres Camps.

Donnerstag: Jetzt wurde es ernst!

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der anstehenden Prüfungen. Zunächst hatten alle noch einmal Gelegenheit, sich in den jeweiligen Stilrichtungen vorzubereiten. Unsere Dan-Träger schauten genau hin, korrigierten hier und da und gaben letzte Tipps. So konnten wir noch einmal an Details arbeiten und mit etwas mehr Sicherheit in den Nachmittag gehen.

Dann war es endlich so weit: Die Prüfungen in Ju Jitsu, Karate und Kickboxen fanden statt. Jetzt galt es, trotz Aufregung konzentriert zu bleiben und das Gelernte zu zeigen. Umso größer waren hinterher die Erleichterung und die Freude über die bestandenen Prüfungen. Wir waren einfach total happy und konnten uns gemeinsam über die Erfolge freuen. 

Danke für diese gemeinsame Woche

Am Freitag ging eine Woche zu Ende, die uns sportlich gefordert und als Gemeinschaft bereichert hat. Wir nehmen neue Techniken, hilfreiche Hinweise und viele schöne Erinnerungen mit.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unseren Sensei und unsere DAN-Träger, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Geduld mit uns geteilt haben. Danke für eure Trainingseinheiten, eure Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung und die vielen kleinen Hilfestellungen zwischendurch.

Und natürlich danke an alle, die dabei waren und dieses Camp mitgestaltet haben. Gemeinsam trainieren, voneinander lernen und miteinander lachen – genau das machte unser Tora-Trainingscamp 2026 so besonders.